30.03.26 – Auma

Deutsche Messewirtschaft: Starker Motor für Wachstum und Beschäftigung

Die Messewirtschaft in Deutschland bleibt ein zentraler Pfeiler der heimischen Wirtschaft. Das belegt die aktuelle Studie „Der Messe-Effekt: Wertschöpfung, Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit“, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos im Auftrag des Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft veröffentlicht wurde.

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Wirtschaftlicher Effekt von Messeveranstaltungen in Deutschland (Umsatz in Mrd. Euro): direkt, indirekt und induziert, in einem durchschnittlichen Messejahr. © Auma

 

Insgesamt erzielt die Messewirtschaft in Deutschland jährlich eine wirtschaftliche Wirkung von über 30 Mrd. Euro. Ausstellende Unternehmen investieren in einem durchschnittlichen Messejahr 11,8 Mrd. Euro, Besucherinnen und Besucher geben weitere 3,9 Mrd. Euro aus. Ergänzt werden diese direkten Effekte durch Investitionen der Messegesellschaften sowie indirekte und induzierte Wertschöpfung entlang der Lieferketten. Auch der Arbeitsmarkt profitiert: Rund 280.000 Arbeitsplätze werden durch die Branche gesichert, insbesondere in Transport, Gastgewerbe und Handel. Zusätzlich generiert die Messewirtschaft etwa 5,4 Mrd. Euro an Steuereinnahmen jährlich.

Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft Auma, betont: „Die deutsche Messewirtschaft ist Schlüsselindustrie für die internationale Vernetzung und eine Exportförderung ersten Ranges. Deutschland ist Messeplatz Nummer 1 in der Welt.“ Um diese Spitzenposition zu sichern, fordert Harting unter anderem eine modernisierte Visa-Vergabe und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur sowie gezielte Förderprogramme. Zwei Drittel der globalen Leitmessen finden hierzulande statt.

Für die Studie wurden mehr als 33.700 Besucherinnen und Besucher sowie über 17.700 ausstellende Unternehmen zwischen September 2024 und Oktober 2025 auf 30 Messen an zehn Standorten befragt.

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