Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

15.10.15 – Handelsumfrage Teil II

Mehr Raum und starke Aktionen

Wie sehr haben Fachhändler der Kinderausstattungsbranche investiert und aus welchen Gründen? Lesen Sie dazu den zweiten Teil unserer Handelsumfrage!

Rdolph_Dietenhofen

Eine Seltenheit: ein Geschäft in einer alten Kirche – „Kinderausstattung Rudolph“ in Markt Dietenhofen.

 
Juniorshop_Bischofswerda

Bei Elzbieta Müller von „Juniorshop“ Bischofswerda kann man nicht nur fertige Ware kaufen, sondern auch in die Werkstatt sehen.

 

„Ich habe meinen Laden seit 2010, er läuft gut. Der Umsatz hat sich kontinuierlich gesteigert“, freut sich Stefanie Rudolph von „Kinderausstattung Rudolph“ in Markt Dietenhofen, Mittelfranken. „Die meisten Leute hier fahren nicht extra in die nächste Stadt – das ist Ansbach – sie kommen zu uns.“
  
Und so hat die Geschäftsinhaberin einiges in Werbung und eine neue Website investiert, aber auch in ihren Laden. Er ist etwas Besonderes: Er befindet sich nämlich in einer alten Kirche, die Stefanie Rudolph 2010 gekauft und hergerichtet hat. „Ich habe nicht viel geändert, das geht bei so einem Bau ja gar nicht, aber eben immer wieder einmal eine Kleinigkeit.“ Dafür investiere sie in Aktionen und Inserate: „Ich schalte öfter welche in verschiedenen Publikationen und habe außerdem zum ‚Fünfjährigen‘ ein großes Fest aufgezogen – mit einem Flyer versteht sich.“
  
www.kinderausstattung-rudolph.de

Qualität und individuelle Bekleidung sind ihr Markenzeichen: Elzbieta Müller von Baby und Kindermode „Juniorshop“, an der Bahnhofstraße in Bischofswerda bietet Hochwertiges und dabei Bezahlbares in ihrem rund 60 m²-Geschäft für die Kleinen an. Steht man im Laden, sieht man nicht nur Ware von ausgewählten Herstellern, sondern kann durch die Regale auch in die Werkstatt der Besitzerin sehen.
  
„Eigentlich wollte ich 2014 einiges investieren, doch dann starb mein Sohn. Unser Traum war geplatzt“, erzählt sie. Es musste aber dennoch weitergehen. So fasste Elzbieta Müller neuen Mut und bestückte ihre kleine Manufaktur mit viel Stoff, damit sie wieder mit der Produktion beginnen konnte. Schließlich war sie Jahre zuvor in größere Räume gezogen, hatte vom Fußboden bis zu den Wänden für rund 50.000 Euro alles renoviert. Weitere Planungen hat sie nicht – „auch aufgrund meines Alters. Ich werde den Laden sicher nur noch einige Jahre führen“.
  
www.babyundkindermode.de

Hier geht's zurück zu Teil I unserer Handelsumfrage!