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22.11.17 – Branchenfokus Babyausstattung

Knapp 7,2 Milliarden Euro für Möbel & Co.

Laut aktuellem IFH-Branchenfokus bleibt der Baby- und Kinderausstattungsmarkt auch längerfristig eine Wachstumsbranche.

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Die positive Entwicklung des deutschen Baby- und Kinderausstattungsmarktes wird sich den Experten zufolge fortsetzen. © IFH Köln

 

„Der Markt für Baby- und Kinderausstattung bleibt auf Wachstumskurs“, fasst Hansjürgen Heinick als Senior Consultant am IFH Köln den aktuellen Branchenfokus Baby- und Kinderausstattung 2017 zusammen. Für ihren jährlichen Bericht beobachteten das IFH Köln und die BBE Handelsberatung den deutschen Markt wieder sehr genau und konstatierten, dass die Branche an ihre wachstumsstarken Vorjahre anknüpfen konnte.

Insgesamt stieg der Umsatz mit Baby- und Kinderausstattung zwischen 2011 und 2016 um 10 % und erreichte zuletzt knapp 7,2 Milliarden Euro. Dieses durchschnittliche jährliche Wachstum von 1,9 % erklärt Heinick: „Das liegt an den weiterhin leicht steigenden Ausgaben pro Kind, vor allem aber an der wieder wachsenden Kinderzahl in Deutschland. Denn es werden mehr Kinder geboren und auch die verstärkte Zuwanderung in den letzten Jahren vergrößert die Nachfragebasis.“ Laut Experten wird sich diese positive Entwicklung fortsetzen.

Seit 2011 erreichten die Kernmärkte Mobilität, Möbel und Haus sowie Erstausstattung ein Umsatz-Plus von 17 Prozent und wuchsen damit mehr als doppelt so stark wie Baby- und Kinderbekleidung inklusive Schuhen und Accessoires. Zu einem Verkaufsschlager wurden Schulranzen und Rucksäcke (+42 % seit 2011), die auch 2016 zusammen mit Babyphones und Treppengittern (+ 6,8 %) den Gesamtmarkt beflügelten.