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16.03.18 – Nachhaltiges Sanierungskonzept

Neustart für Kiddy

Vergangenen Juni beantragte Kiddy ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nun hat das Amtsgericht Hof dem Restrukturierungsplan des Unternehmens umfassend zugestimmt und diesen rechtskräftig bestätigt.

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Erfolg für Kiddy: Der Hersteller kann nun mit der Umsetzung des Sanierungsplans beginnen. © Kiddy

 

Aufatmen für Kiddy: Nach acht Monaten der Restrukturierung kann der Hersteller von Kinderwagen und Autositzen mit der Umsetzung des Sanierungsplans beginnen. Dem Plan hatten bereits im Januar alle Gläubigergruppen einstimmig zugestimmt. Das zuständige Amtsgericht in Hof hat nun im Februar dieses Konzept rechtskräftig bestätigt, teilte das Unternehmen heute mit. Kriminelle Machenschaften innerhalb der chinesischen Joint-Venture-Gesellschaft hatten das Unternehmen in Schieflage gebracht, Kiddy spricht von „Verlusten in Millionenhöhe“. 
  
Zum Restrukturierungsplan gehören die organisatorische Neuaufstellung und sowohl die operative als auch finanzielle Fokussierung. Während des Verfahrens wurden keine Mitarbeiter insolvenzbedingt entlassen. 
  
„Ich bedanke mich bei allen für den massiven Zuspruch und die beeindruckende Unterstützung aller involvierten Parteien, Geschäftspartner und meiner Mitarbeiter“, äußerte sich Geschäftsführerin Bettina Würstl. 
  
Zukünftig will das Unternehmen wieder verstärkt an Produktinnovationen arbeiten, Kiddy selbst soll als Premiummarke im Bereich Kindersicherheit weiter vorangetrieben werden. „Die Neuausrichtung bietet großartige Wachstumschancen und den Mitarbeitern langfristig neue Entwicklungsmöglichkeiten. Kiddy bedankt sich für die Treue der Mitarbeiter und das entgegengebrachte Vertrauen aller Beteiligten und blickt optimistisch in die Zukunft“, teilte der Hersteller abschließend mit.