11.06.26 – Axkid
„Child and Safety Conference“ in Göteborg
Axkid lädt heute zur „Child and Safety Conference“ nach Göteborg. Zum zweiten Mal bringt der schwedische Kindersitz-Spezialist Forschende, Mediziner und Industrievertreter im World of Volvo zusammen und unsere Chefredakteurin Katja Keienburg ist live vor Ort.
Die heutigen Sicherheitsstandards für Kinder im Straßenverkehr reichen noch lange nicht aus. Ziel der „Child and Safety Conference“ ist es deshalb, globale Lücken in der Kindersicherheit im Straßenverkehr zu schließen – von der Forschung über Produktentwicklung bis hin zu Regulierung und Verhalten der Nutzer. Ein zentrales Thema: das rückwärtsgerichtete Fahren, bei dem Schweden seit Jahrzehnten als Vorreiter gilt, das international aber noch immer zu wenig umgesetzt wird. „Schweden hat ein einzigartiges historisches Erbe in der Sicherheit von Kindersitzen im Auto, und für uns geht es bei dieser Konferenz darum, auf diesem Vermächtnis aufzubauen. Indem wir Wissen über Grenzen hinweg teilen und die Lücken zwischen Forschung und Industrie überbrücken, können wir gemeinsam eine sicherere Zukunft für Kinder auf den Straßen weltweit schaffen“, sagt Anton Wall, Vice President und Commercial Director bei Axkid.
Programmpunkte rund um Kinderverkehrssicherheit
Auf dem Programm stehen unter anderem reale Unfalldaten von Maria Klingegård (Folksam) sowie neue Crash-Insights von Francisco José Lopez Valdés (Mobolus Lab). Ein besonders praxisnahes Beispiel liefert ein schwedisches Pilotprojekt im Rettungsdienst: Gemeinsam mit der Innovationsplattform Picta, dem Forschungsinstitut VTI und Notfallsanitäter Andreas Ericson wurde ein spezieller Tragen-Einsatz für Kinder von null bis drei Jahren im Rettungswagen entwickelt. „Es ist ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit, wenn wir mit Blaulicht fahren und ein Kind nur unzureichend gesichert ist. Zwar sind Einsatzfahrzeuge von vielen üblichen Verkehrsregeln ausgenommen, doch das darf niemals auf Kosten des Lebens eines Kindes geschehen“, betont Ericson. Für Axkid zeigt das Projekt, wie sich Know-how aus der Rückwärtsfahr-Sicherheit in neue Umgebungen übertragen lässt.
„Wir sind stolz darauf, als Katalysator für interdisziplinäre Innovation zu wirken, insbesondere wenn medizinische Expertise und Crash-Sicherheitsengineering zusammenkommen, um reale Herausforderungen zu lösen. Unser Ziel mit der Konferenz ist es, Forschung, Gesundheitswesen und Industrie zu vereinen, um strengere globale Sicherheitsvorschriften voranzutreiben – und so sichere Reisen für Kinder weltweit zu gewährleisten“, so CEO Daniel Johansson.
Unsere Chefredakteurin Katja Keienburg teilt auf dem baby&junior-Instagramkanal Eindrücke aus Göteborg. Schauen Sie vorbei!



