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06.12.17 – Consumer Barometer

Technologie mit großem Potenzial

Die meisten Konsumenten betrachten technologisches Spielzeug skeptisch, lehnen es aber nicht grundsätzlich ab – Datenschutz und Sicherheit vorausgesetzt.

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Über ihre Einstellung zu technologischem Spielzeug gaben die Konsumenten Auskunft. © KPMG / IFH

 

„Kurz vor Weihnachten stellt sich natürlich die Frage, wie viel Technologie in diesem Jahr für die Kinder unter dem Baum liegen wird. Auf klassisches Spielzeug werden Eltern wohl vorerst nicht verzichten. Dennoch bieten technologische Elemente bei Spielwaren ein großes Potenzial für Spielwarenanbieter, zum Beispiel um neue Kunden zu erreichen – sofern sie die Wünsche und Ansprüche von Eltern und Kindern im Blick haben“, weiß Dr. Kai Hudetz als Geschäftsführer des IFH Köln.

Für die aktuelle Ausgabe ihres vierteljährlichen Consumer Barometers hatten das Institut für Handelsforschung und das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG rund 500 Konsumenten online befragt und zudem Branchenexperten interviewt – dieses Mal standen die Spielwaren-Trends im Fokus. Über die Hälfte der Deutschen haben demnach schon technologisches Spielzeug oder solches mit technologischen Features gekauft; 77 % der Befragten sehen Kinder aber trotzdem lieber toben als sich mit Robotern, sprechenden Puppen oder App-gesteuerten Spielen beschäftigen.

Jeder zweite hegt Befürchtungen im Zusammenhang mit Hightech im Kinderzimmer. „Dass die Spielzeugpuppe möglicherweise mithört, ist für die meisten Käufer von Spielwaren keine angenehme Vorstellung von der Technologisierung des Kinderzimmers. Dennoch gestehen sie technischen Funktionen mehr und mehr Bedeutung zu“, erläutert Mark Sievers als Head of Consumer Markets bei KPMG: „Entscheidend für die Produktauswahl sind Qualität und die spielerische Förderung des Kindes.“ Neben Datenschutz und Sicherheit ist also ein echter Mehrwert der Technologie ausschlaggebend – schließlich sollten Kinder laut 37 % der Befragten schon früh an die digitale Welt herangeführt werden.