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19.03.18 – Jahresbilanz Textilien & Bekleidung

BTE: Umsatz leicht gestiegen

Laut dem BTE Handelsverband Textil ist der Einzelhandelsumsatz mit Bekleidung und Textilien 2017 leicht angestiegen. Dabei zeigen sich große Unterschiede zwischen den Unternehmen.

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Rund fünf Milliarden Euro Umsatz erzielte der Fachhandel 2017 mit Haus- und Heimtextilien. © Elmer/Cotonea

 

Erste Hochrechnungen des BTE Handelsverbands Textil für das Jahr 2017 zeigen: Mit einem Wachstum um 1,5 % lag das Marktvolumen von Bekleidung, Haus- und Heimtextilien im Einzelhandel bei 66 Milliarden Euro. Allerdings zeigen sich große Unterschiede zwischen den Vertriebsformen: So steigerten mittelständische Boutiquen und Modehäuser ihren Umsatz geschätzt um ein % im Durchschnitt, während vertikal organisierte Modeketten wie H&M, Primark oder Zara mit ein bis zwei % etwas mehr zulegen konnten. Erneut gewachsen ist der Umsatz im E-Commerce. Der BTE geht davon aus, dass über Online- und Versandhandel rund acht Prozent mehr Textilien verkauft wurden. Der Anteil des gesamten Distanzhandels inklusive Teleshopping liegt bei 14 Milliarden Euro.

Mit geschätzten 33 Milliarden Euro machte der Bekleidungsfachhandel, zu dem auch Filialisten wie C&A, Kik oder P&C zählen, die Hälfte des Marktvolumens aus. Der Fachhandel mit Heim- und Haustextilien erzielte rund fünf Milliarden Euro Umsatz. Dazu kommen noch einmal 14 Milliarden Euro, die Warenhäuser, Lebensmitteldiscounter und andere Handelsbranchen mit Textilien umsetzten.

 

Weniger Unternehmer

Obgleich der Umsatz positive Zahlen schreibt, ist auch in diesem Jahr die Zahl der Unternehmen in der Branche vermutlich weiter gesunken. Schon seit 2010 sank die Zahl der Textil- und Bekleidungshändler um fast 1000 pro Jahr. 2016 verkauften noch 17.312 Unternehmen schwerpunktmäßig Bekleidung, hinzu kamen weitere 10.094 Unternehmen, deren Umsatz-Schwerpunkt Haustextilien, Handarbeiten oder Meterware bildeten.