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23.09.18 – GfK-Gastbeitrag

Video-Babyphones legen zu

Trotz deutlich höherer Preise im Vergleich zu reinen Audiomodellen werden Babyphones mit Kamera verstärkt nachgefragt. Ein Gastbeitrag von Klaus Neefischer, Marketing Manager GfK

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Die Umsatzmenge von Video-Babyphones hat im Vergleich zu 2017 deutlich zugelegt. © GfK Nürnberg

 
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Klaus Neefischer © GfK

 

Babyphone, Milchpumpen, Flaschenwärmer und Sterilisatoren; es sind die kleinen, oft elektrischen Helferlein, die den Alltag mit Babys sicherer, leichter und unabhängiger machen.

Während früher nur Babys Weinen aus dem Lautsprecher tönte, kann man den Nachwuchs mittlerweile bei vielen Babyphones zusätzlich mit Hilfe eines Monitors überwachen – ein Plus an Sicherheit. Trotz der deutlich höheren Preise dieser Modelle im Vergleich zu reinen Audiomodellen (138 Euro vs. 58 Euro) werden sie verstärkt nachgefragt. Drei von zehn verkauften Produkten waren im 1. Halbjahr 2018 Kameramodelle und sogar die Hälfte des Umsatzes wurde damit erzielt.
Nicht durchsetzen konnte sich dagegen bislang „Smart Connect“, die Möglichkeit der Kontrolle des Babyphons über Smartphone oder Tablet. Der Mengenanteil liegt hier bei gerade einmal 1,5 %.

Die mit dem Gerät größere Unabhängigkeit spielt auch bei Milchpumpen eine wichtige Rolle. Denn durch abgepumpte und aufbewahrte Muttermilch kann Frau auch mal wieder an sich selbst denken und ggf. dem Partner das Füttern überlassen. Zur Wahl stehen hier manuelle und elektrische Milchpumpen. Auch hier ist die Preisspanne erheblich. Während manuelle Milchpumpen im Durchschnitt für 30 Euro über den Ladentisch gehen, kosten elektrische Doppelmilchpumpen knapp 170 Euro. Doch bieten sie auch viele Vorteile. Neben der Halbierung der Abpumpzeit wird auch die Milchabgabe gesteigert. Auf elektrische Milchpumpen entfallen ca. 15 % der Verkaufsmenge, davon knapp ein Drittel auf elektrische Doppelpumpen.

Flaschenwärmer und Sterilisatoren sind beliebte Helfer, wenn es um das Füttern geht. Im GfK Panelmarkt wurden im 1. Halbjahr 2018 knapp 75.000 Flaschenwärmer verkauft – ein leichtes Plus von 1 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2017. Die Nachfrage nach Sterilisatoren lag dagegen nur bei etwas mehr als der Hälfte. Noch deutlich weniger nachgefragt wurden Kombimodelle, die beide Funktionen vereinigen, mit ca. 40 Euro aber über den beiden anderen Produktgruppen liegen.