Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

03.06.19 – GfK-Konsumklimastudie für Mai 2019

Verbraucherstimmung beinahe unverändert

Die Stimmung der Verbraucher zeigt sich im Mai nur wenig verändert. Die Einkommenserwartung legt leicht zu, andere Punkte nehmen geringe Einbußen hin.

Familie-Shopping.jpeg

Die Verbraucherstimmung ist der GfK-Konsumklimastudie zufolge im Mai 2019 nahezu unverändert. © puhhha - stock.adobe.com

 

Nach einer stabilen Phase muss das Konsumklima laut GfK-Studie wieder geringfügige Verluste hinnehmen.

Zwar zeigt sich die Einkommenserwartung überaus stabil und legt auf sehr hohem Niveau noch einmal um 0,9 Punkte zu – der Indikator weist somit nun 57,7 Punkte auf. Dagegen setzen die Konjunkturaussichten ihre Talfahrt, wenn auch verlangsamt, fort und sinkt auf 1,7 Punkte. Innerhalb von zwölf Monaten hat die Konjunkturerwartung damit knapp 32 Punkte verloren.

Somit geht die Schere zwischen Konjunktur- und Einkommenserwartung auch in diesem Monat weiter auseinander.

Auch die Anschaffungsneigung muss ein wenig von ihrem exzellenten Niveau abgeben. Nach einem Minus von 2,6 Zähler weist der Indikator nun 50,5 Punkte auf.

Konsumklima geht leicht zurück

Für Juni zeigt das Konsumklima einen Wert von 10,1 Punkten und damit 0,1 Punkte weniger als im Mai. Trotz des leichten Rückgangs zeigt sich das Konsumklima nach wie vor von seiner positiven und stabilen Seite. GfK geht nach wie vor davon aus, dass die realen privaten Konsumausgaben im Jahr 2019 um etwa 1,5 % zunehmen werden.

Die Binnennachfrage wird eine wichtige Stütze der Konjunktur sein. Damit das auch künftig so bleibt, ist es notwendig, dass die Verunsicherung durch den Handelsstreit mit den USA und die Diskussionen um den Brexit nicht weiter zunehmen.

Weitere Artikel zu: