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23.09.13

Mit Transparenz punkten

Vertrauen ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft– auch im Handel. Die über Preise, Auswahl und Qualität immer besser informierten Konsumenten suchen in der globalisierten Welt wieder verstärkt nach bestehenden Werten; nach regionalen Produkten und Händlern, denen sie glauben können. Doch wie entsteht Vertrauen? Das Zauberwort heißt Transparenz.

Anton Emma sieht ein ausschlaggebendes Kaufkriterium in erstklassiger Qualität gemixt mit transparenter Herkunftserläuterung.

Anton Emma sieht ein ausschlaggebendes Kaufkriterium in erstklassiger Qualität gemixt mit transparenter Herkunftserläuterung.

 
Natürliche Wärmeisolierung: Bei der Sitz- und Liegefläche der Naturkind-Kinderwägen kommt Kork zum Einsatz.

Natürliche Wärmeisolierung: Bei der Sitz- und Liegefläche der Naturkind-Kinderwägen kommt Kork zum Einsatz.

 
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Transparenz schafft Vertrauen. Dies sagen einer Studie von Henk und Hoursch nach 89 % der befragten Verbraucher, und fordern mehr Einsicht. Das Zukunftsinstitut aus Frankfurt ist sich bei der Suche nach Trends für den erfolgreichen Handel von morgen daher sicher: Transparenz wird zu einer zentralen Qualitätsstrategie.

Woher kommt das Produkt? Wer stellt es her? Und vor allem wie? Das Wissen über Ursprung und Erzeugung entwickelt sich zum Kaufargument. In der Lebensmittelindustrie ist dieser Trend bereits allgegenwärtig. Doch auch unserer Branche kann die aktuelle Vertrauenskrise mit mehr Transparenz nutzen. Vor allem regionale Händler. Denn die Konsumenten wollen nicht nur wissen, woher ein Produkt stammt, sondern sind gleichzeitig bereit, für regionale Erzeugnisse, deren Herstellung durchschaubar und nachzuvollziehen ist, mehr Geld auszugeben.

Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ mag die einstige Strahlkraft verloren haben. „Made vor Ihrer Haustür“ beginnt dagegen immer stärker zu wirken. Auch kleine Händler können so einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Zurück in die Zukunft mit mehr Transparenz, Bezug zur Region und Gewissenhaftigkeit: Mit einem Trend also, den es in der Vergangenheit bereits gab.

Bereits die Option, Herkunft und Erzeugung leicht einsehen zu können, erzeugt beim Verbraucher Vertrauen. Wer dagegen bei der Transparenz mogelt, wird umso härter bestraft.

http://www.zukunftsinstitut.de

„Transparenter Umgang mit Mensch und Natur sollte für jeden selbstverständlich sein“, meint Stefanie Winter. Unter der Marke Anton Emma präsentiert sie hochwertige Kinderdinge, regional produziert. „Für unsere Stoffe lassen wir das Garn von der Türkei nach Deutschland liefern. Hier wird es gestrickt, gefärbt und schließlich nach unseren Schnittvorgaben genäht. Dies alles geschieht im Umkreis von wenigen Kilometern.“ Die Interlock-Stoffe sind GOTS zertifiziert. Ein vergleichsweise etwas teurerer Preis wird dafür akzeptiert: „Halten die Kunden unsere Kleider, Shirts und Stulpenhosen erst einmal in der Hand, ist die Qualität gemixt mit der Herkunftserläuterung ein ausschlaggebendes Kaufkriterium“, so Winter.

Erfolg durch viel Einsicht kennt auch Peter Doppler, Geschäftsführer von Naturkind Kinderwagen. Für die Österreicher dient die Natur als Inspiration und Quelle für verwendete Stoffe und Füllmaterialien. „Für unser Unternehmen ist Transparenz sehr wichtig", so Doppler. „Wir stellen unseren Kunden deshalb auch alle Resultate unabhängiger Prüfinstitute auf unserer Homepage zur Verfügung. Sie haben ein Recht zu erfahren, woher die verwendeten Materialien wie z. B. Baumwolle, Schafschurwolle und Kork stammen, bzw. wie sie weiterverarbeitet werden.“

http://www.anton-emma.de

www.naturkind.at