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21.06.17 – HDE

Deutlich weniger Kunststofftüten

2016 verbrauchten die Deutschen ein Drittel weniger Tüten als im Vorjahr und erreichten für leichte Tragetaschen bereits das europäische Ziel für 2025.

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Vorbildliche Deutsche: Ein Drittel weniger Kunststofftüten verbrauchten die Bundesbürger 2016. © Pixabay

 

Die Vereinbarung zwischen dem Bundesumweltministerium und dem HDE über die Einführung einer Bezahlpflicht für Kunststofftüten scheint gefruchtet zu haben: 2016 wurden laut Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung 3,6 Milliarden Tüten verbraucht, das entspricht einem Minus von zwei Mrd. Stück im Vergleich zum Vorjahr. Somit liegt der Pro-Kopf-Konsum aktuell bei 45 Tüten (2015: 68).

„Die Reduzierungseffekte durch bezahlpflichtige Tüten waren vor allem im Textileinzelhandel massiv. Modehändler berichten von rückläufigen Umsätzen zwischen 50 bis 80 %“, so HDE-Sprecher Kai Falk. In vielen Branchen verzichte man zudem komplett auf Einwegtragetaschen und biete stattdessen Mehrwegtaschen an. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Tüten mit einer Wandstärke unter 50 Mikromillimeter konnte sogar auf 38 Stück herabgesenkt werden, eine EU-Richtlinie hatte für 2019 einen Grenzwert von 90, für 2025 von 40 Tragetaschen pro Einwohner vorgesehen.

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