Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

24.04.15 – ÖKO-TEST

Stabile Buggys

Buggys sind stabile und sichere Reisebegleiter: Das berichtet ÖKO-TEST in seiner heute erscheinenden Mai-Ausgabe.

Die schlechte Nachricht: Die Wägelchen bringen Schadstoffe mit sich. Ein Billigmodell wurde im Test sogar als nicht verkehrsfähig eingeschätzt.

Im Prüflabor wurden die Räder der Buggys angehoben und fallengelassen, um die Festigkeit zu prüfen.

Im Prüflabor wurden die Räder der Buggys angehoben und fallengelassen, um die Festigkeit zu prüfen.

 

ÖKO-TEST kritisiert, dass bei den Buggys vor allem die Griffe und Fußstützen extrem schadstoffbelastet sind. Bei dem billigsten Modell im Test, dem Babycab Buggy Aron, analysierte das Labor den besonders kritischen Weichmacher DEHP (Diethylhexylphthalat). Die EU hat dieses Phthalat in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Das Billigmodell hätte damit in dieser Version nicht vekauft werden dürfen. Andere Hersteller bekamen bessere Noten: Sie haben offensichtlich Phthalate aus der Produktion verbannt und arbeiten mit Ersatzweichmachern, die allerdings noch nicht ausreichend erforscht sind.

In allen Buggys werden noch eine Vielzahl von bedenklichen und/oder umstrittenen Inhaltsstoffen verwendet, darunter Antimon, das Haut und Schleimhäute reizen kann und die Umwelt belastet. Im Praxistest zeigten sich die wendigen Kinderwagen von ihrer guten Seite: Mit einer Ausnahme schafften alle Produkte den Härtetest im Trommelprüfstand. Hier wird untersucht, wie stabil die Straßenflitzer auf holpriger Strecke sind. Nur bei einem Wagen brach eine Schraube, wodurch der Klappmechanismus kaputt ging. Nicht einverstanden ist ÖKO-TEST damit, dass sich bei einigen Modellen Ecken und leicht scharfe Kanten im Aktionsradius der Kinder befinden.