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21.11.16 – Gastbeitrag

Kinderwagen immer leichter und besser ausgestattet

GfK-Marketing Manager Klaus Neefischer beschreibt für baby&junior die aktuellen Trends:

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Klaus Neefischer, Marketing Manager GfK.

 

Oft schon vor der Geburt eines Kindes beginnt die Suche nach einem passenden Kinderwagen. Die Auswahl an Modellen ist groß, entsprechend schwierig ist die Entscheidung. Neugeborene müssen flach liegen. In größeren Kinderwägen können die Kinder sowohl liegen als auch sitzen. Buggys erlauben dagegen nur eine aufrechte Sitzposition. Sie kommen deshalb erst später zum Einsatz und sind meist kleiner, leichter und wendiger.

Während im 1. Halbjahr 2014 im GfK Panelmarkt (beinhaltet die Kanäle Verbrauchermärkte/Cash&Carry sowie Warenhäuser/Versender/Pure Player/Baby- und Spielwaren-FH (Online)) noch sechs von zehn verkauften Kinderwagen Buggys waren, liegt der mengenmäßige Anteil in den ersten sechs Monaten 2016 nur noch bei der Hälfte. Der Durchschnittspreis hat sich wieder leicht erhöht und liegt mit 93 Euro etwa auf Höhe des 1. Halbjahres 2014.
    
Deutlich höhere Durchschnittspreise wurden jedoch bei den sonstigen Kinderwagen realisiert. Das liegt u. a. auch daran, dass mehr Kinderwagen mit zusätzlicher Ausstattung wie z. B. Autositz und/oder Tragetasche verkauft wurden.
   
Ein deutlicher Trend ist auch beim Thema Räder zu beobachten. Hier geht der Anteil von dreirädrigen Modellen deutlich zurück, von 27 % im ersten Halbjahr 2014 auf nur noch 16 % in den ersten sechs Monaten 2016. Bei den Buggys ist noch jedes fünfte verkaufte Modell mit drei Rädern ausgestattet.

Trotz der Tendenz zu mehr Rädern verringert sich das Gewicht. Während Buggys sowieso schon sehr leicht sind (die meisten verkauften Modelle liegen zwischen 5 und 8 kg ca. 20 % sogar darunter), haben auch die „Großen“ abgespeckt. Hier ist v. a. der Anteil der Gewichtsklasse >= 15 kg stark zurückgegangen. Es dominieren mit steigender Tendenz Kinderwagen zwischen 8 und 12 kg.

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