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29.03.15 – ÖKO-TEST

Kinderschuhe oft Schadstoffbomben

Mit einer Ausnahme „mangelhaft“.

Das sind Halbschuhe für Kindergartenkinder laut einer aktuellen ÖKO-TEST-Untersuchung. Gefunden wurden Schadstoffe, die unter Krebsverdacht stehen oder Allergien auslösen können.

Bei der Dauerbiegeprüfung machten zudem zwei Billigmodelle schlapp. 

Während der Dauerbiegeprüfung gab die Laufsohle des C&A-Modells früh auf und brach komplett durch.

Während der Dauerbiegeprüfung gab die Laufsohle des C&A-Modells früh auf und brach komplett durch.

 
Die Kinderschuh-Untersuchung erscheint im ÖKO-TEST-Magazin April 2015.

Die Kinderschuh-Untersuchung erscheint im ÖKO-TEST-Magazin April 2015.

 

Der Weg zu einem schadstofffreien Modell ist noch weit.

13 Schuhmodelle hatte das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST ins Labor geschickt. Vor allem die erhebliche Schadstoffbelastung führte zu starken Abwertungen im Bereich „Inhaltsstoffe“: einmal „mangelhaft“ und zwölfmal „ungenügend“.

Allein in neun Kinderschuhen wurde Anilin nachgewiesen. Dieser Farbstoffbestandteil steht unter Krebsverdacht. Auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) stecken – teilweise sogar in stark erhöhten Gehalten – in neun Modellen. Um das Leder zu erhalten setzen einige Hersteller darüber hinaus hautreizende Konservierungsstoffe ein.

Wenigstens im ÖKO-TEST- Praxistest erwiesen sich elf Schuhe als robust. Zwei Produkte machten jedoch bei der Dauerbiegeprüfung schlapp: Bei dem Schuh von C&A brach die Schuhsohle durch, während sich bei den Bären-Schuhen starke Risse im Profilansatz bildeten. C&A nahm das Modell für 15 Euro aus dem Sortiment.

ÖKO-TEST empfiehlt Eltern, dass sie ihre Kinder möglichst viel barfuß laufen lassen.

Angesichts der Schadstoffbomben in den Schuhen sollten diese auch längere Socken tragen. So kommt die Haut nicht direkt mit den bedenklichen Inhaltsstoffen in Kontakt.

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