07.10.26 – BIBS

Mehr als ein Schnuller

Ein Schnuller ist längst mehr als ein funktionales Babyprodukt. Er steht für Sicherheit, Qualität und zunehmend auch für Design. Die dänische Marke BIBS hat diesen Wandel früh erkannt und begleitet heute Familien in über 100 Ländern.

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Seit über 45 Jahren verbindet BIBS skandinavisches Design mit hohen Ansprüchen an Qualität, Funktionalität und Sicherheit. © BIBS

 
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BIBS bietet mehr als fünfzig Farben an – von Pastelltönen bis hin zu poppigen Nuancen – dazu ikonische Kollaborationen, limitierte Editionen und zwei neue Kollektionen pro Jahr. © BIBS

 
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Saugen ist bereits im Mutterleib eines der ersten angeborenen Bedürfnisse eines Babys. Nach der Geburt dient es nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern auch der Beruhigung und emotionalen Selbstregulation. Seit Generationen begleitet der Schnuller diesen natürlichen Reflex. Die Herausforderung heute: Wie lässt sich ein Produkt entwickeln, das den Bedürfnissen des Kindes ebenso gerecht wird wie den Ansprüchen moderner Eltern? Genau dieser Frage widmet sich die dänische Marke BIBS.

Moderne Elternschaft

Als Henrik Larsen das Unternehmen 2015 übernimmt, blickt BIBS bereits auf fast 40 Jahre Geschichte zurück. Aus einer traditionsreichen, aber wenig dynamischen Schnullermarke formt er innerhalb eines Jahrzehnts einen internationalen Player, der heute in mehr als 100 Ländern vertreten ist und rund 170 Mitarbeitende beschäftigt. Seine Vision: Eltern sollen sich nicht zwischen Sicherheit, Funktionalität und Design entscheiden müssen. Diese Haltung trifft den Zeitgeist. Junge Familien wünschen sich Produkte, die zuverlässig funktionieren, höchste Qualitätsstandards erfüllen und gleichzeitig zur eigenen Lebenswelt passen. Der Schnuller ist längst mehr als ein Gebrauchsgegenstand, vielmehr gehört er zu den ersten Begleitern eines Kindes und ist auf unzähligen Familienfotos präsent. Entsprechend wichtig sind Gestaltung, Farben und Materialien geworden.

Qualität als Obsession

Produziert wird nahezu die komplette Kollektion in der eigenen Fertigung nahe Kopenhagen. Rund 20 Maschinen laufen dort im Dauerbetrieb, unterstützt von einem Farblabor, das jede Nuance präzise entwickelt. Die Sauger – wahlweise aus Naturkautschuk oder Silikon – werden in Europa gefertigt, die Endmontage erfolgt vollständig im eigenen Werk. Jeder Schnuller besteht aus drei bis vier Komponenten und durchläuft umfangreiche Qualitätskontrollen. Qualität versteht BIBS dabei als kompromisslosen Prozess. Jede Charge ist per QR-Code rückverfolgbar, sämtliche Rohstoffe werden vor Produktionsbeginn geprüft und jede Farbe durch unabhängige Labore freigegeben. Im hauseigenen Prüflabor werden Schnuller vermessen, belastet, gezogen, verdreht und bis an ihre Belastungsgrenze getestet – deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. „Bei dem, was zählt, machen wir keine Kompromisse: Sicherheit, Qualität und Komfort“, betont CEO Henrik Larsen.

Auch beim Produktsortiment setzt BIBS konsequent auf Wahlfreiheit. Die Marke bietet drei Saugerformen – rund, symmetrisch und anatomisch – sowie zwei Materialien an. Ergänzt wird das Angebot durch unterschiedliche Schildformen und ein Try-it-Pack, das Eltern ermöglicht, verschiedene Varianten auszuprobieren. Denn die Philosophie lautet: Nicht der vermeintlich perfekte Schnuller ist entscheidend, sondern derjenige, den das jeweilige Baby akzeptiert.

Skandinavisches Design

Parallel dazu hat BIBS den Schnuller als Designobjekt neu definiert. Mehr als 50 Farben, zwei Kollektionen jährlich sowie Kooperationen mit Liberty oder den Moomins zeigen, wie eng die Marke Mode-, Farb- und Einrichtungstrends verfolgt. „Unsere Produkte leben im echten Leben. Sie sollen Eltern gefallen und sich für Babys ganz natürlich anfühlen“, erklärt Michael Bisgaard, Chief Product & Marketing Officer. Ausgehend vom Schnuller entstand so ein wachsendes Sortiment mit Babyflaschen, Beißringen, Schnullerboxen und Schnullerketten in einer einheitlichen Designsprache.

Und was ist mit den Zähnen? In der Diskussion um die Zahnentwicklung verfolgt BIBS einen sachlichen Ansatz. Fachleute weisen darauf hin, dass weniger die Schnullerform als vielmehr Nutzungsdauer und Intensität entscheidend sind. Die Marke empfiehlt, Schnuller aus Hygiene- und Sicherheitsgründen regelmäßig (etwa alle vier bis sechs Wochen) auszutauschen und setzt auf umfassende Information statt Verunsicherung. Damit spiegelt BIBS ein modernes Verständnis von Elternschaft wider. Die Marke entwickelt nicht nur Produkte für Babys, sondern begleitet Familien mit einer Haltung, die Sicherheit, Design und Alltagstauglichkeit miteinander verbindet. Henrik Larsen beruhigt Eltern abschließend: „Den richtigen Schnuller gibt es nicht. Es gibt nur den, den Ihr Baby bevorzugt.“