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29.07.19 – Seminarhinweis Hermes Hansecontrol

Stolperfalle Kinderbekleidung

Das Prüfinstitut Hermes Hansecontrol veranstaltet am 24. Oktober ein Seminar zum Thema „Stolperfalle Kinderbekleidung – wie lassen sich Risiken im Vorfeld ermitteln?“

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Das Seminar von Hermes Hansecontrol vermittelt grundlegendes Wissen zur Risikobewertung und -vermeidung von Kinderbekleidung. © Hermes Hansecontrol

 

Kinderbekleidung stellt im Jahr 2018 mit 176 Rapex-Meldungen aufgrund mechanisch-physikalisch begründeter Risiken eine der Produktgruppen dar, die am häufigsten in der EU zurückgerufen werden und auch weiterhin steht Kinderbekleidung im Fokus der Marktaufsicht.

Mit der Norm DIN EN 14682 wurden die Regelungen für den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren harmonisiert. Aber auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, müssen auf ihr Gefahrenpotenzial hin geprüft und entsprechend behandelt werden. Ansonsten drohen empfindliche Sanktionen: Produktverantwortliche können entsprechend des deutschen Produktsicherheitsgesetzes rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllen und hierdurch Unfälle verursacht werden.

Grundlegendes Know-how zur Risikobewertung und -vermeidung vermittelt das neue Seminar „Stolperfalle Kinderbekleidung – wie lassen sich Risiken im Vorfeld ermitteln?“ am 24. Oktober 2019 in Hamburg. Zunächst erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der EU zur Verpflichtung, Risikoanalysen und -bewertungen durchzuführen. Referentin ist die Fachanwältin für Produktsicherheit Inken Green. Wichtige Faktoren bei der Risikobewertung von Kinderprodukten sind die kindliche Entwicklung und das Spielverhalten.

Im zweiten Seminarteil beleuchtet die Kita-Fachberaterin und Kinderschutzbeauftragte Doris Brandt daher das kindliche Verhalten in den unterschiedlichen Entwicklungsphasen.

Im dritten Teil wird auf der Basis der Rapex-Meldekriterien „hohes Risko“ bzw. „ernstes Risiko“ der Zusammenhang zwischen Auftretenswahrscheinlichkeit eines Unfalls und dem Schweregrad von Verletzungen hergestellt. Die Bekleidungsingenieurin Kristina Baldin-Erbe legt hierbei ausführliche und frei zugängliche Daten zugrunde, die auch die Basis für den „Leitfaden für die Risikobewertung von Verbraucherprodukten“ bilden. Im abschließenden Workshop führen die Teilnehmer gemeinsam eine Risikobewertung durch.
 
Kenntnisse zur „Kordelnorm“ DIN EN 14682 werden vorausgesetzt und können bei Bedarf am 23. Oktober 2019 in einem Kurzseminar von 13:00 bis 16:00 Uhr erworben werden.
   
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Hermes Hansecontrol https://www.hermesworld.com/de/unsere-dienstleistungen/sourcing-product/qualitaetsberatung/seminare-weiterbildung/#

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an die Seminarabteilung unter der Telefonnummer +49(0)40 600 202-330 bzw. E-Mail seminare@hansecontrol.com.