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01.12.17 – Retailkonzept des Jahres

Kavat schreitet erfolgreich voran

Der schwedische Schuhhersteller Kavat blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und stellt die Weichen für 2018.

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Die einzelnen Ladenbau-Module können flexibel genutzt und angepasst werden – damit bietet Kavat eine ideale Shop-in-Shop-Lösung. © Kavat

 

Bei der Verleihung der schwedischen Habit Fashion Awards durch das Modemagazin „Habit Sko & Mode“ am 16. November in Stockholm gewann das Traditionsunternehmen den Preis für das beste Retailkonzept des Jahres. Die Jury lobte die geradlinige, minimalistische Umsetzung, die die Unternehmensgeschichte und DNA beispielhaft widerspiegele, und hob die Nutzung skandinavischer Materialien besonders hervor. Die einzelnen Module des POS-Systems von Kavat können flexibel eingesetzt und angepasst werden. 
  
Derzeit arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Partnern in Skandinavien zusammen; nächster expansiver Schritt sind Kooperationen in Deutschland und Österreich
  
Neue Produktion in Bosnien und Herzegowina 
    
Bereits im August hatte das Familienunternehmen eine neue, 5000 m² große, Produktionsstätte in Novi Travnik/Bosnien und Herzegowina eröffnet, in der rund 160 Mitarbeiter tätig sind. Die Kapazität der Anlage, nun mit neuen Maschinen und Näherei ausgestattet, reicht für eine Produktion von 500.000 Schuhpaaren im Jahr, so Kavat – eine Steigerung von 66 % im Vergleich zur alten Produktionsstätte im zehn Kilometer entfernten Travik. Kavat baut damit die Schuhfertigung aus eigener Hand aus und setzt weiter auf einen kontrollierten Produktionszyklus, lokale Zulieferer und kurze Transportwege. 
  
Die Geschichte und der Erfolg des Unternehmens Kavat sind eng mit Bosnien und Herzegowina verknüpft. Während der Balkankriege in den 1990er Jahren stellte der Hersteller viele Flüchtlinge ein, die nach Schweden gekommen waren. In 2009 wurde die Produktionsstätte nach Travik in Bosnien und Herzegowina verlagert, die Führung übernahmen Mitarbeiter, die damals als junge Flüchtlinge bei Kavat in Schweden anfingen.