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08.11.17 – Mima Bebés, Fuenlabrada/Spanien

„Unsere Geschäftsphilosophie orientiert sich an den Bedürfnissen unserer Kunden“

In Fuenlabrada, einer Stadt nahe Madrid, befindet sich das während der spanischen Finanzkrise gegründete Fachgeschäft Mima Bebés. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt, auch durch die Eröffnung eines Online-Vertriebskanals. Ein Gastbeitrag von Emili Alsina, Puericultura Market/Spanien.

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Inhaberin Rosa María Seco (re.) und ihr Team versorgen die frischgebackenen Eltern von Fuenlabrada mit einem ausgefeiltem Sortiment. © Mima Bebés

 
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Was braucht der Kunde? Die Wünsche der Eltern spielen eine wichtige Rolle bei Mima Bebés. © Mima Bebés

 

Vor neun Jahren begann Rosa María Seco ihre Geschäftsaktivitäten mit Mima Bebés noch in Humanes de Madrid, einer Gemeinde vor den Toren der Hauptstadt. Korrespondierend mit einer damals ansteigenden Geburtenrate in Spanien, wollte María Seco mit einem Laden für Baby- und Kinderausstattung den jungen Eltern der Stadt eine zentrale Anlaufstelle bieten.

Heute liegt das Geschäft in einem Stadtviertel der 200.000-Einwohner-Stadt Fuenlabrada, nur wenige Minuten mit dem Auto vom Stadtkern entfernt. Auf rund 600 m² Verkaufsfläche werden laut Rosa María Seco derzeit sechs Mitarbeiter beschäftigt, die sich um das Sortiment kümmern.

Das klassische Produkt, das in diesem kleinen Geschäft funktioniert, ist ein Mid-High-Produkt und vermeidet den Wettbewerb mit großen Supermärkten, „denn diese ziehen einen anderen Kundentypus an, der nicht unbedingt in ein Fachgeschäft geht“, sagt Rosa María Seco. Insofern fokussiert die Inhaberin sich auf Möbel ebenso wie auf Pflege- und Hygieneprodukte, Spielzeug, Lebensmittel u.v.m.

„Wir liegen in einem Polygon und daher gibt es hier viele Menschen, die nach großen Einrichtungsgegenständen für das Kinderzimmer oder nach Kindersicherheitsprodukten wie Autokindersitzen und dem passenden Zubehör suchen – diese Artikel haben wir natürlich im Angebot. Währenddessen laufen die kleinformatigeren Babyprodukte leider nicht so gut, wie wir es gerne hätten – aber wir haben eine große Auswahl, eine sehr gute Qualität und äußerst konkurrenzfähige Preise.“

Was Rosa María Seco allerdings von anderen Ladeninhabern abhebt, ist die Perfektion, mit der die Eigentümerin versucht, die Kunden zu erreichen und zu binden. Ihr Ziel ist es, sich sowohl mit der Technik als auch mit dem korrekten Gebrauch eines jeden Produkts auszukennen, das bei ihr im Laden steht.

Bei Geschäftsstart von Mima Bebés ging auch eine Website online, auf der später noch ein Online-Store implementiert wurde. „Es ist sehr schwierig, on- und offline dieselbe Relevanz zu haben wie Großunternehmen und mit ihnen über die Preise zu konkurrieren“, konstatiert Rosa María Seco nüchtern.

Allerdings ist ihr bewusst, welche Möglichkeiten ihr der Online-Shop bietet: „Wir verbessern unseren Online-Service jeden Tag, sodass der Kunde aus einem großen Angebot auswählen kann.“ Rosa María Seco muss diesen Verkaufskanal berücksichtigen, um erfolgreich am Ball zu bleiben – aber nicht, ohne den Stellenwert der klassischen Kundenberatung zu vergessen.