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06.06.18 – Kinderhochstühle

Stiftung Warentest: Nur wenige gute Modelle

Zu Tisch bitte! Stiftung Warentest hat 20 Kinderhochstühle unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nur drei davon empfiehlt das Verbrauchermagazin.

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Ein ergonomischer Testsieger ist der Nomi von Evomove. © Stiftung Warentest

 
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Klassiker mit gutem Ergebnis: Auch der Tripp Trapp von Stokke überzeugte die Stiftung Warentest. © Stokke AS

 

Wer einen sicheren Kinderhochstuhl erwerben möchte, hat keine große Auswahl – zumindest Stiftung Warentest zufolge. Überzeugen konnten lediglich drei Treppenhochstühle, darunter der ergonomische Nomi von Evomove und der Tripp Trapp von Stokke. Beide erhielten die Gesamtnote 1,6 und sind für etwa 350 Euro zu haben – eine günstigere Alternative (85 Euro) bietet Timba mit dem Safety 1st, der mit 2,2 abschnitt.

Der beste Hochstuhl ohne Treppe ist der Hauck Sit'n Relax, der allerdings nur die Note Befriedigend erhält.

Schadstoffe in den Sitzpolstern

In sieben der 20 getesteten Modelle fand die Stiftung Warentest große Mengen Schadstoffe, mit denen der Nachwuchs nicht in Kontakt kommen sollte. In den Sitzpolstern des Herlag Tipp Topp Comfort IV und des Roba Move stellten die Experten z. B. Formaldehyd fest. Im Roba-Hochstuhl registrierten sie außerdem hohe Mengen Naphthalin – ebenso wie bei den Modellen von Chicco (Polly2Star), Fillikid (Aron), Pinolino (Philip) und TecTake (Hochstuhl mit Rollen).

Das Polster von TecTake enthält zudem die Weichmacher DINP und DEHP, im Sitzpolster des Prima Pappa Zero3 von Peg Pérego fand sich das Flammschutzmittel TDCPP.

Unsichere Konstruktionen

Im Geuther Tamino kann das Kind beide Beine durch eine Öffnung stecken und durchrutschen. Der Hauck Alpha+ hingegen lässt so viel Platz zwischen Bügel und Sitz, dass die Kids problemlos herausklettern und herunterfallen können. Acht weitere Sitze sind so gebaut, dass Kinder allein herausklettern können: die Modelle von Chicco, Herlag, Peg Perégo, Pinolino, Roba, Safety 1st und TecTake sowie der Hauck Sit'n Relax.

Zwar liefern die Hersteller einen Sitzgurt mit – Stiftung Warentest vermutet aber, dass Eltern sich das umständliche Anlegen im Alltag oft ersparen. Der Gurt des Hauck Alpha+ wird nur mit einem Klettverschluss befestigt, Geschwister könnten ihn lösen.