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10.07.19 – Stationärer Handel

Ravensburger plant eigene Läden

Um potenziellen Kunden ein Erlebnis-Umfeld bieten zu können, plant der größte deutsche Hersteller von Brettspielen eigene Verkaufsräume, die Spielzimmern ähneln sollen.

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Ravensburger reagiert auf das Händlersterben und plant daher eine eigene Ladenkette. © Felix Kaestle

 

Vorstellbar seien 20 bis 25 neue Filialen in den kommenden Jahren, kündigt Ravensburger-Finanzvorstand Hanspeter Mürle im Gespräch mit der Zeitung Welt am Sonntag an. Als Standorte werden Einkaufszentren, Outlet-Center, Flughäfen oder kleinere Städte ohne eigenen Spielwarenhandel genannt. Dorte wolle man die Marke Ravensburger für den Konsumenten erlebbar machen. Über den direkten Kontakt zu den Kunden verspricht sich das Unternehmen zudem Anregungen für neue Produkte.

Ein Grund für die eigenen Läden ist das Händlersterben im Spielwarenmarkt. Zuletzt hatten Insolvenzen von Ketten wie Toys R Us, La Grande Récré oder Top-Toy die Umsätze weltweit gedrückt. Erste Erfahrungen mit eigenen Läden hat Ravensburger bereits sammeln können. Ende des vergangenen Jahres betrieb Ravensburger neun Geschäfte in der DACH-Region. Die meisten davon befinden sich in Outlets, wo mit hohen Preisnachlässen verkauft wird.