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04.01.15

Handelsumfrage I: Spezieller Beratungsbedarf für Männer?

Mütter wissen meist, was sie fürs Kind wollen, wenn sie einen Spielzeugladen betreten. Bei Vätern ist das nur zum Teil so, und auch Großväter haben hin und wieder keine Vorstellung davon, welches Geschenk für das Enkelkind passen könnte. Händler haben die Kundengruppe „Mann“ mit ihren besonderen Bedürfnissen bereits seit langem im Visier, stellen sich aber unterschiedlich darauf ein.

Das Betreten von Beatrix Rosenbergs „Spielschiff“ in Düsseldorf ist auch Männern ohne Kindern erlaubt.

Das Betreten von Beatrix Rosenbergs „Spielschiff“ in Düsseldorf ist auch Männern ohne Kindern erlaubt.

 
Rainer Trapp bietet den Großvätern bei „Spielwaren Bald“ zielgerichtet Klassiker an.

Rainer Trapp bietet den Großvätern bei „Spielwaren Bald“ zielgerichtet Klassiker an.

 

„Väter und Opas haben einen speziellen Beratungsbedarf“, stellt Beatrix Rosenberg fest. Sie ist Inhaberin im Düsseldorfer „Spielschiff“. Dort werden auf 200 Quadratmetern hochwertige klassische Spielwaren für Kinder bis zu zwölf Jahren angeboten – Holzspielzeug, Puppen und Zubehör, Stofftiere, Gesellschaftsspiele, Bücher sowie Kleinigkeiten zum Verschenken.

„Wir machen natürlich Werbung“, sagt die Geschäftsfrau, „aber nicht speziell für diese Kundengruppe, gestalten auch den Laden nicht extra dahingehend. Wobei ich schon glaube, dass unsere Anzeigen in Familienmagazinen, der Tageszeitung oder auf Straßenbahnen auch Väter und Opas ansprechen.“ Ansonsten kämen die Herren oft durch Empfehlungen ins Geschäft. „Und da geben nicht nur Erwachsene Tipps“, wie Rosenberg feststellt, „da wissen auch die Kids genau Bescheid und nehmen Opa schon einmal an die Hand …“

www.spielschiff.de

„Überwiegend kaufen die Mamas ein. Sie wissen, was sie wollen. Väter sehen sich ebenfalls gezielt um, sind meist schon informiert“, sagt Rainer Trapp von „Spielwaren Bald“, einem 130 m²-Geschäft für klassische Spielwaren vom Teddy bis zur Rennbahn im nordrheinwestfälischen Bad Berleburg. „Großväter sind dagegen meist deutlich überfordert, wenn sie etwas für ihre Enkel suchen. Das heißt, für diese Kundengruppe stellen wir im Geschäft zielgerichtet Klassiker auf – Kreisel zum Beispiel.“

Aber auch Rainer Trapp bemerkt: „Wichtig ist es zudem, den Großvater an die Hand zu nehmen, zu fragen und ausführlich zu beraten.“ Für den Geschäftsmann sind die älteren Herrschaften eine wichtige Zielgruppe, für die es sich lohnt, über entsprechende Präsentation nachzudenken. Über einen Internet-Shop verfügt Trapp noch nicht. „Ich habe aber einen Geschäftskollegen, der gerade seinen aufbaut, da werde ich mich möglicherweise anschließen und auch an die Väter und Opas denken.“

www.spielwaren-bald.de

Möchten Sie noch mehr erfahren? Hier geht's zum zweiten Teil unserer Handelsumfrage!