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23.03.16 – Online-Zahlungsverfahren

ECC-Studie: Am liebsten auf Rechnung

Zahlen auf Rechnung ist für Online-Shopper attraktiv, verliert aber zunehmend an Relevanz. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen ECC-Studie. 

ECC_Zahlungsverfahren_online_Grafik

Das Zahlen per Rechnung bleibt mit Abstand die beliebteste Zahlungsart beim Online-Shopping. 

 

Das beliebteste Zahlungsverfahren der Online-Shopper im deutschsprachigen Raum ist weiterhin die Rechnung. Vier von zehn Konsumenten (39,9 Prozent der befragten Konsumenten) nutzen dieses Zahlungsverfahren sehr gerne. Im vergangenen Jahr galt dies aber noch für jeden Zweiten, so das Ergebnis der „ECC-Payment-Studie Vol. 20 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und Verbraucher“. Die Forscher arbeiteten heraus, dass zeitgleich die Nutzung alternativer Zahlungsverfahren zunimmt.   
   
„Unter den von Online-Shoppern favorisierten Zahlungsverfahren ist die Rechnung eher umständlich. Sie wird vor allem von sicherheitsaffinen Konsumenten, die nur selten online einkaufen, gewählt. Da Konsumenten jedoch immer häufiger online shoppen und dabei zunehmend auf Faktoren wie Schnelligkeit und Bequemlichkeit achten, wird die Rechnung in Zukunft weiter an Relevanz verlieren“, prognostiziert Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.
   
Knapp 31 Prozent der befragten Online-Shopper nennen PayPal als Favoriten, das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Jeweils rund 11 Prozent zahlen bevorzugt mit Kreditkarte oder Lastschrift. Damit steigt die Akzeptanz der Kreditkarte in Online-Zahlungsverfahren – im vergangenen Jahr lag der Wert bei acht Prozent.   
   
Die für die Studie befragten Online-Händler bieten durchschnittlich 5,3 verschiedene Zahlungsarten an. Am häufigsten dabei sind Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und Sofort-Überweisung. Prof. Dr. Malte Krüger, der an der Hochschule Aschaffenburg lehrt und mit dem das ECC für diese Studie zusammenarbeitete, empfiehlt: „Die ECC-Payment-Studie zeigt jedoch, wie schnell sich Präferenzen von Online-Shoppern ändern können. Daher sollten Online-Händler ihren Check-out regelmäßig auf Abbruchquoten und verwendete Zahlungsmethoden überprüfen, um ihr Angebot gegebenenfalls anzupassen“.
 
Für die Studie wurden im Dezember 2015 1877 Konsumenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Zwischen November 2015 und Januar 2016 gaben 394 deutsche Online-Händler Auskunft. Die komplette Studie kann über den Online-Shop des IFH Köln bestellt werden: www.ifhshop.de/studien/e-commerce/150/ecc-payment-studie.