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01.03.15

Supreme Kids: Standfest

Grundsätzlich sehr zufrieden zeigten sich die rund 140 Aussteller der fünften Ausgabe der Supreme Kids in München.

Bunt ist Trumpf, aber \

Bunt ist Trumpf, aber \

 
Sales-Assistant Alison Kleine (Jättefint) präsentierte die neue Kollektion von Maxomorra aus Schweden.

Sales-Assistant Alison Kleine (Jättefint) präsentierte die neue Kollektion von Maxomorra aus Schweden.

 
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Wie bereits erwartet, verkaufte sich die Winterware diesmal etwas schleppender. Zu frisch sind noch die Erfahrungen der aktuellen Saison mit ihren vollen Lagern. Das spanische Label Bóboli komme nach fünf Jahren auf dem deutschen Markt  sehr gut an, wußte Export Managerin Idoia Kemmer zu berichten. „Kunden suchen bunt, bunt, bunt“, ist ihre Erfahrung. Blumen- und Tierprints sowie Ethnostyle sind derzeit absolut angesagt. Alison Kleine von der Agentur Jättefint präsentierte kräftige Allover-Prints und Stücke im Retro-Design des schwedischen Labels Maxomorra. „Bisher hat es Spaß gemacht“, zeigte sich die Deutsche mit Aufmachung und Atmosphäre der Messe zufrieden.

Für viele Hersteller ist die Supreme Kids die national bedeutendste Kindermoden-Fachmesse und sollte demnach internationaler ausgerichtet werden, „denn hier haben sie den Gesamtüberblick“, wie Margareta Brendel von Pezzo D’Oro erklärte. Die Parkplatzsituation war für viele Beteiligte allerdings nach wie vor unbefriedigend, denn die Möglichkeiten vor den Türen des MTC world of fashion sind begrenzt. Viele Unternehmen aus dem südeuropäischen Raum kommen bereits in die Stadt an der Isar, aber auch Firmen aus Japan, Mazedonien, Tschechien und dem Libanon reisten dieses Jahr an.

Mikko Schröder von BMS Sailing Wear aus Hamburg gefiel es ebenfalls sehr gut auf der Supreme. Er nutzte das Gespräch, um auf die gegenwärtige Situation des Fachhandels einzugehen. Es sei leider so, dass dieser viele Labels nicht mehr bestelle und lieber die Standardmarken bevorzuge, die es auch in Kaufhäusern etc. gebe. Der Fachhandel brauche aber unbedingt individuelle Marken, um sein Geschäft nicht an die Online-Konkurrenz zu verlieren, so Schröder. Was die Messe betrifft, ist ihm aufgefallen, dass Marken teilweise nicht mehr mit einem Stand präsent sind, sondern in den angrenzenden Showrooms ausgestellt werden.

Festgehalten werden kann jedoch, dass die Ausstellerzahl im Vergleich zum Vorjahr weiterhin konstant geblieben ist. Durch ihre breite Palette an Fachhandelsmarken bleibt die Supreme Kids somit eine wichtige Präsentationsplattform für Kindermode in Deutschland.

Tanja Kraemer  

www.munichfashioncompany.com