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25.05.15

PEG/Peg-Pérego: Familiensache(n)

„Von der Familie für die Familie“ – diese Philosophie vertritt das international tätige, italienische Unternehmen Peg-Pérego.

Vor allem aber stehen heute zwei Familien hinter dem Anbieter, dessen Kerngeschäft Kinderwagen und Buggys sind: der Gründer-Clan Pérego und die Gietls, die sich bei PEG im bayerischen Dachau um den Vertrieb kümmern. 

Geschätzter und zudem exklusiver deutscher Vertriebspartner von Peg-Pérego: das PEG-Team in Dachau mit Angelika Gietl (ganz vorne), Walter Gietl...

Geschätzter und zudem exklusiver deutscher Vertriebspartner von Peg-Pérego: das PEG-Team in Dachau mit Angelika Gietl (ganz vorne), Walter Gietl (hinten rechts) und Dr. Robert Gietl (hinten links).

 
So sah die Fertigung in der Anfangszeit aus – heute wird entsprechend den ISO 9001-Richtlinien zum Qualitätsmanagement produziert.

So sah die Fertigung in der Anfangszeit aus – heute wird entsprechend den ISO 9001-Richtlinien zum Qualitätsmanagement produziert.

 
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Im Jahr 1990 hatte Walter Gietl die PEG Kinderwagenvertriebs-und Service GmbH übernommen, deren Geschäfte seit 2011 sein Sohn Dr. Robert Gietl führt. Von Anfang an dabei war auch Mutter Angelika Gietl, die sich zunächst um die Buchhaltung, dann um den deutschen Vertrieb und schließlich um den Vertrieb in der Schweiz kümmerte.

Heute gehören zu PEG insgesamt 13 größtenteils langjährige Mitarbeiter im Innen- bzw. Außendienst, eine Werkstatt in Dachau und ein Lager im benachbarten Bergkirchen. Das bedeutet kurze Liefer- und Servicezeiten für die Kunden – und damit genauso für Familien, die Ausstattung „Made in Italy“ wollen.

Die Produktpalette von Peg-Pérego umfasst Kinderhochstühle, Autokindersitze, Walkers, Babywippen sowie Spiel- & Elektrofahrzeuge (D-Vertrieb über große Versender und Ketten); Kinderwagen und Buggys bilden aber auch aktuell das Kerngeschäft des italienischen Herstellers. Damit bleibt Lucio Pérego, der heute die Geschicke des Unternehmens leitet, seiner Familientradition treu, nämlich „nur die Dinge fortzuführen, die man sehr gut beherrscht“.

1949 hatte Lucios Vater Guiseppe Pérego im ehemaligen Gewächshaus seiner Schwiegerfamilie einen komfortablen und schicken Kinderwagen für das erste seiner fünf Kinder entwickelt.Statt des damals üblichen Metall- oder Korbgeflechts verwendete der junge Ingenieur ein preiswerteres „gummiertes Gewebe“; das Chassis ließ sich zudem neu bestücken und der Kinderwagen so zum Sportwagen umbauen.

Dieses nicht nur praktische, sondern auch kostensparende Gefährt eroberte die Welt und brachte dem italienischen Familienunternehmen Erfolg.

Heute besteht Peg-Pérego aus drei Produktionseinheiten in Italien (Arcore, Ceggia und San Donà die Piave) sowie Tochterfirmen in Fort Wayne (USA), Toronto (Kanada) und Limeira (Brasilien).

Zum Werk in Arcore gehört übrigens seit kurzem ein Betriebskindergarten, der Firmengründer Guiseppe Pérego gewidmet ist.