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21.05.15 – Statistische Bundesamt

Täglich 30 Minuten stationärer Einkauf

Die Deutschen gehen im Schnitt eine knappe halbe Stunde pro Tag einkaufen. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (Destatis). Basis der Erhebung ist die Zeitverwendungserhebung 2012/13, für die rund 5000 Haushalte mit mehr als 10.000 Haushaltsmitgliedern zu ihrem Tagesablauf befragt wurden.

Demnach waren diese genau 26 Minuten pro Tag im stationären Einzelhandel unterwegs, drei Minuten länger als bei der letzten Erhebung dieser Art aus den Jahren 2001/2002. 

Nicht verwunderlich: Frauen kaufen durchschnittlich länger ein als Männer.

Nicht verwunderlich: Frauen kaufen durchschnittlich länger ein als Männer.

 

Frauen sind am Tag im Schnitt mit 29 Minuten sieben Minuten länger als Männer mit dem Shoppen beschäftigt. Was sich auf den ersten Blick sehr gering anhört, wird bei genauerem Hinsehen etwas relativiert. Im Durchschnittswert sind alle Befragten erfasst, auch diejenigen die in dem dreitägigen Befragungszeitraum gar nicht eingekauft haben. Diejenigen, die beim Shoppen waren, verbrachten insgesamt im Schnitt eine Stunde (1:03 Stunden) pro Tag in den Läden (Männer: 1:00 Stunde; Frauen: 1:04 Stunden).

Trotzdem gehört Einkaufen für die Deutschen eher zu den Tätigkeiten für die sie tendenziell weniger Zeit aufwenden.

Am meisten Zeit verbringen sie mit Schlafen (im Schnitt 8:29 Stunden), der Haushaltsführung und Betreuung der Familie (3:07 Stunden) sowie der Erwerbstätigkeit (7:52 Stunden). Noch ein interessantes Ergebnis: Für das Herstellen, Ausbessern, Ändern und Pflegen von Textilien wenden die Bundesbürger im Schnitt zwölf Minuten am Tag auf.

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