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15.03.18 – Kein Käufer gefunden

Ist Toys"R"Us am Ende?

Der Spielzeughändler steht vor dem Aus: Toys"R"Us schließt Geschäfte in Großbritannien und in den USA – und auch Deutschland ist betroffen.

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Die Suche nach einem Käufer verlief für Toys"R"Us erfolglos. © Toys“R“Us

 

Wie das Handelsblatt berichtet, beantragte die britische Landesgesellschaft von Toys"R"US bereits Ende Februar Gläubigerschutz. Nun gab der Verwalter Moorsfields Advisory Limited bekannt, dass kein Käufer für Toys"R"Us gefunden wurde.

Bereits heute müssen 25 Läden im Vereinigten Königreich schließen, die restlichen 75 Shops folgen in den nächsten sechs Wochen. Insgesamt beschäftigt Toys"R"Us in Großbritannien rund 3000 Menschen.

Die Lage in den Vereinigten Staaten

In den USA bangen noch mehr Menschen um ihre Jobs: 33.000 Mitarbeiter arbeiten dort für Toys"R"Us. Dem Handelsblatt zufolge bestätigte der Spielzeughändler offiziell, dass er alle 735 US-Filialen schließen oder verkaufen will.

Der amerikanische Mutterkonzern hatte schon im September einen Insolvenzantrag gestellt – damals hieß es noch, die europäischen Gesellschaften seien nicht betroffen. Nun steht die Restrukturierung weiterer Märkte an; für die deutschen Filialen wird wohl ein Verkauf angestrebt.
  

Update zur Situation in Deutschland:

Der Geschäftsführer von Toys R Us Zentraleuropa, Detlef Mutterer, äußerte sich laut der dpa wie folgt: "Wir können in Zentraleuropa auf ein sehr solides Geschäftsjahr und eine gute Weihnachtssaison zurückblicken und werden auch weiterhin daran arbeiten, unser Unternehmen voranzutreiben und unseren Kunden sowohl im stationären Handel als auch online ein hervorragendes Einkaufserlebnis zu bieten."

Die Landesgesellschaft in Zentraleuropa werde weiterhin allen Verpflichtungen und Verbindlichkeiten nachkommen und die Filialen hätten weiterhin geöffnet.