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24.10.18 – Kids License Monitor

Cool oder uncool ...?

Die aktuelle Studie des Kids License Monitors zeigt, dass Kinder klar zwischen Lizenthemen für zu Hause oder für die Öffentlichkeit unterscheiden.

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Mädchen bevorzugen „Mia and Me“, „Prinzessin Rapunzel“ oder „Hotel Transsilvanien“ Merchandising-Artikel. © Simba Toys

 
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Lego Ninjago steht bei Jungen ganz oben auf der Liste der „coolen“ Spielzeuge. © Dorling Kindersley Verlag

 

Kinder identifizieren sich mit ihren Lizenzprodukten. Wer unter einer Batman-Decke schläft, fühlt sich wie ein mysteriöser Held und liebt Action. Und ein Mädchen mit einer Ninjago-Brotzeitbox ist sicher kein Barbie-Girl. Die Außenwirkung ihrer Lizenzprodukte ist Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren durchaus bewusst. Das Marktforschungsinstitut Iconkids & Youth befragte insgesamt 1268 Kinder dieser Altersgruppe in Deutschland, Frankreich und UK im Netz.

Der Gruppendruck ist dabei ein entscheidendes Kriterium: Was andere „cool“ finden, gilt als Maßstab für die eigene Popularität. Die angesagtesten Lizenzen sind laut neuem Lizenzmonitor bei deutschen Jungs „Lego Ninjago“, „Hot Wheels“, „Batman“ und „Superman“. „Yakari“ punktet bei den Jüngeren und „Fortnite“ bei den Älteren. Mädchen schmücken sich gerne mit den Merchandisingartikeln von „Prinzessin Rapunzel“, „Mia and Me“ oder „Hotel Transsilvanien“. Ältere Mädchen greifen auch gern zu Produkten von Influencern wie „Bibi“ (Heinicke) oder den „Lochis“.

Zu Hause aber werden die „Guilty-Pleasure-Lizenzprodukte“ hinter verschlossenen Kinderzimmertüren genutzt. Aus Angst, sich vor ihren Freunden damit zu blamieren, werden aus Sicht der Jungs Produkte von den Schlümpfen, Bugs Bunny oder Yakari ins Haus verbannt. Für die Mädchen sind Produkte von Bugs Bunny oder Winnie Puuh eher etwas für drinnen.
 
Die Untersuchung macht auch deutlich, dass mit steigendem Alter der Wandel liebgewonnener Lizenzen von „draußen“ nach „drinnen“ vollzogen wird. So wird Yakari von den Jüngsten noch klar als cool genug für den Kindergarten empfunden, ab sieben Jahren aber nicht mehr auf dem Schulhof. Das Gleiche gilt für die Schlümpfe.