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22.09.18 – Ein- und Verkaufsgenossenschaft

Baby-Plus: Befristete Übernahme von Verkaufsflächen

Baby-Plus wird von nun an Handelsflächen, die von Mitgliedern des Verbands nicht mehr betrieben werden können, befristet übernehmen, um sie an selbst ausgebildete Händler weiterzugeben.

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So könnte er aussehen: der Entwurf eines Baby-Plus-Fachmarkts. © Baby-Plus

 
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© Baby-Plus

 

Können Handelsflächen von Baby-Plus-Mitgliedern, z. B. aufgrund eines fehlenden Nachfolgers, nicht mehr betrieben werden, dann springt künftig die Ein- und Verkaufsgenossenschaft aus Würzburg ein. Im Frühjahr 2018 gab die Generalversammlung der Baby-Plus Ein- und Verkaufsgenossenschaft dem erweiterten Aufgabenfeld einstimmiges grünes Licht. Baby-Plus übernimmt die Flächen befristet, um sie nach einer überschaubaren Zeit an kompetente Inhaber weiterzugeben.

„Es kann nicht sein, dass wir langsam in Richtung amerikanische Verhältnisse mit wenigen großen Anbietern rutschen und tatenlos zusehen. Den Bekenntnissen (Stärkung des stationären Fachhandels) der Industrie müssen Taten folgen. Der Fachhandel in seinen wundervollen Facetten muss erhalten bleiben. Wir rollen mit unserem Konzept den ,roten Teppich' für Unternehmer von morgen aus. Ganz klar ist, wir werden diese Verkaufsflächen nicht dauerhaft betreiben, sondern einem künftigen Kollegen nach einer Traineephase in dessen Hände geben. Wir erhalten so Handelsflächen, die alleine schon aus städtischen oder gemeindlichen Genehmigungsproblematiken nach Aufgabe nicht mehr für die Sortimente bereitstehen können und bilden Unternehmer der Zukunft aus, um den Handel in seiner Vielzahl zu erhalten“, erklärte Vorstand Ralf Deschner.

Vorständin Claudia Götz erklärte, dass bei einer Anfrage eines Mitglieds als erstes die betriebswirtschaftlichen Daten aufgearbeitet werden. „Eine Flächenübernahme unter prekären Bedingungen wird es niemals geben“, stellte Götz klar.

Vorstand Norbert Ortmann machte die Vorgehensweise deutlich: „Aufgrund der Erfahrung aus meinen eigenen Babyfachmärkten weiß ich um die Chancen und auch um die Problempunkte. Für die Standortanalyse erarbeite ich eine eigene Expertise. Erst wenn alle Daten stimmig zusammenpassen, werden wir Entscheidungen für die Übernahme von bestehenden Handelsflächen treffen. Wir werden dafür Sorge tragen, dass ein ordentlicher und wiedererkennbarer Ladenbau angewendet wird, jedoch wird all unser Handeln vom Gedanken der Bezahlbarkeit getragen werden.“

Der erste Fachmarkt dieser Art soll noch in diesem Jahr eröffnet werden, weitere Projekte sind bereits in Planung.