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20.11.15 – Neue Euro-Banknote

Kurioses rund um den neuen Zwanziger

Das Londoner FinTech-Unternehmen Ebury präsentiert eine Sammlung unterhaltsamer Fakten zur Einführung des neuen 20-Euro-Scheins am 25. November.

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Er wird nicht lange in den Geldbörsen verweilen: der überarbeitete Zwanziger, der am 25. November zum Weihnachtsgeschäft in Umlauf kommt.

 
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Die europäische Gemeinschaftswährung soll durch die Einführung des überarbeiteten 20-Euro-Scheins am 25.11.2015 noch fälschungssicherer werden. Ebury, ein Unternehmen, das vor allem kleine und mittelständische Unternehmen mit Lösungen für internationale Finanztransaktionen unterstützt, hat allerlei Interessantes rund um den Zwanziger zusammengetragen:
  

1. Aktuell befinden sich 3.265 Milliarden 20-Euro-Scheine mit einem Gesamtwert von 65,3 Milliarden Euro im Umlauf. Die Summe entspricht etwa dem Wert des Autobauers BMW. 
  

2. Ein 20-Euro-Schein wiegt 0,81 Gramm und hat eine Höhe von 0,1 mm. Das Gesamtgewicht aller 20-Euro-Scheine beläuft sich auf etwa 2.645 Tonnen - ungefähr so viel, wie 14 Jumbojets wiegen.
    
Würde man alle Zwanziger aufeinander stapeln, hätte der entstehende Geldturm eine Höhe von 3265 km - und würde damit weit aus der Erdatmosphäre herausragen, die nach nur etwa 500 km endet.
 

3. 4,5 Milliarden neue Zwanziger werden zunächst ausgegeben; bei Herstellungskosten von 8 Cent pro Schein haben diese Scheine einen Wert von 360 Millionen Euro. Die alten Banknoten behalten weiter ihre Gültigkeit und werden wohl noch Jahre im Umlauf bleiben.
 

4. Optisch gibt es nur wenige Änderungen: Der Blauton des Scheins fällt nun etwas dunkler aus und die Rückseite hat einen leichten Gelbstich erhalten.
    
Die Landkarte Europas zeigt nun auch Malta und Zypern, die der EU 2008 beigetreten sind, das Wort Euro ist jetzt zusätzlich zu lateinischer und griechischer Schrift auch in kyrillisch abgebildet und das Akronym der EZB in 9 statt bisher fünf Sprachen aufgeführt.
 

5. Der neue 20-Euro-Schein misst genauso wie sein Vorgänger 133 x 72 mm. Sämtliche 20-Euro-Scheine hintereinander gelegt ergäbe eine Strecke von 434.245 km – damit ließe sich die Erde mehr als 10 Mal komplett umwickeln. Würde man alle 20-Euro-Noten nebeneinander legen, nähmen sie eine Fläche von 31.266 km² ein - und könnten so beispielsweise Belgien komplett bedecken.
 

6. Laut Bundesbank ist die 20-Euro-Banknote neben dem 50er die am häufigsten verbreitete Falschnote: Vier von fünf Blüten in Deutschland sind 20-Euro-Noten.
 

7. Die Verbreitung von Blüten nimmt zu: Bereits 20.750 falsche Zwanziger wurden im ersten Halbjahr 2015 ausgemacht.
 

8. Deshalb erhalten die neuen Geldscheine zusätzliche Sicherheitsmerkmale, durch die sie fälschungssicherer sein sollen. Am linken Rand des Scheins befindet sich nun ein silberner Hologramm-Streifen, der beim Kippen in Regenbogenfarben glitzert.
 
Ein Teil des Streifens wird gegen das Licht gehalten durchsichtig und offenbart das Porträt der mythologischen Figur Europa. Der Kopf der Europa wird auch im Hauptmotiv sichtbar, wenn es gegen Licht gehalten wird.
  
Auch die „Smaragdzahl“ ist neu - die Zahl 20 am linken Rand ändert ihre Farbe von grün nach blau, wenn der Schein gekippt wird. Die Ränder der neuen Geldnote sowie die große Wertzahl verfügen zudem über ein mit den Fingern ertastbares Relief.
  

9. Der 20-Euro-Schein besteht - so wie die anderen Banknoten auch - aus reiner, stärkebefreiter Baumwolle.
  

10. Für die Bekanntmachung des neuen 20-Euro-Scheins gibt die Europäische Zentralbank rund 5 Millionen Euro aus.

(Quelle: Tonka Performance PR/Ebury)

  

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