19.11.14

Zukunft für Schlichting?

Münchner Traditionshaus stellt Insolvenzantrag.

Mit neuer Innenstadtlage will Schlichting die Insolvenz überwinden.

Mit neuer Innenstadtlage will Schlichting die Insolvenz überwinden.

 

Ungewiss ist die Zukunft des Baby- und Kinderausstatters Schlichting, nachdem das Unternehmen vergangene Woche einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt hat.

In der Pressemitteilung dazu heißt es: „Seit dem Umzug aus der Weinstraße in die neuen Räume in der Maximilianstraße 35 in München konnte das Unternehmen nicht mehr an die vormaligen Kundenzahlen anknüpfen und sah sich zugleich einer erheblichen Mietbelastung gegenüber.“

Trotz eingeleiteter Sanierungsmaßnahmen und intensiver Gespräche mit dem Vermieter sei es der Geschäftsführung nicht gelungen, „diese Schere zu schließen“. Mit der Entscheidung, den aktuellen Standort aufzugeben und in neuer Innenstadtlage wieder an die Erfolge aus der Vergangenheit anzuknüpfen, werde die Sanierung jetzt logisch weitergeführt.

Insolvenzverwalter Michael George von der Kanzlei LECON soll den Geschäftsbetrieb erhalten und zeigt sich optimistisch: „Schlichting ist in München ein fester Begriff für Baby- und Kindermode. Dies gibt uns Zuversicht, eine Fortführungslösung für das Unternehmen entwickeln zu können.“

www.schlichting.de