01.10.14 – ADAC und Stiftung Warentest

Vorsicht beim Billigkauf

Nach Stichprobe rät der ADAC zum Kauf von Qualitätssitzen.

Die Solution X2-fix von CYBEX.

Die Solution X2-fix von CYBEX.

 

ADAC und Stiftung Warentest untersuchten zehn in Deutschland erhältliche Autokindersitze, die jeweils unter 70 Euro kosten, im Rahmen einer Stichprobe. 

Das Ergebnis war schockierend, sechs der Billig-Sitze bekamen das Urteil „mangelhaft“: Bei drei Sitzen rissen die Rückenlehnen beim Crashtest, Gurte brachen aus der Halterung und die Schadstoffbelastung war sehr hoch.

Vorsicht: Sitze, die schon früher als „mangelhaft“ bewertet wurden, werden inzwischen – technisch unverändert – unter neuem Namen angeboten.

ADAC und Stiftung Warentest raten deshalb, Angabe im Versandhandel genau zu hinterfragen und nur „empfehlenswert“ beurteilte Modelle zu kaufen.

Oft seien auch die Vorgängermodelle der in Verbraucherschutz-Untersuchungen überprüften Qualitätssitze eine preisgünstige und gute Alternative.

Bei der aktuellen Stichprobe jedenfalls schnitten nur zwei Modelle vernünftig ab: Die Babyschale Nania Beone SP bekam ein „gut“ und der Fisher Price FP4000 (15 bis 36 Kilogramm, ca. 4 bis 12 Jahre) ein „befriedigend“. Zuletzt hatte der ADAC im Jahr 2005 preisgünstige Autokindersitze überprüft.

Grundsätzlich raten sowohl ADAC als auch Stiftung Warentest, die Finger von Billigsitzen zu lassen.

Stattdessen sollten Eltern lieber Qualität kaufen wie sie z. B. der deutsche Hersteller CYBEX anbietet: 

So zählen die Autokindersitze CYBEX Sirona Isofix (Gr. 0+/1), CYBEX Juno 2-fix (Gr.1), CYBEX Pallas 2-fix (Gr.1/2/3) und CYBEX Solution X2-fix (Gr. 2/3) zu den besten Modellen aus den Vortests seit 2011.