04.05.15

It's a Princess!

Mit 100 Böllerschüssen wird heute in London die Geburt Ihrer Königlichen Hoheit, der Prinzessin von Cambridge, gefeiert. Am Wochenende war das kleine Mädchen im St. Mary's Krankenhaus zur Welt gekommen. Zwar hat die kleine Prinzessin noch keinen Namen, aber ein Trendsetter wird die Vierte in der Thronfolge des Vereinigten Königreichs allemal werden. So wie ihr Bruder Prinz George.

Die glücklichen Eltern Prinz William und seine Frau Kate beim ersten öffentlichen Auftritt mit Tochter.

Die glücklichen Eltern Prinz William und seine Frau Kate beim ersten öffentlichen Auftritt mit Tochter.

 

2.200 Babys werden jeden Tag in Großbritannien geboren. Aber so viel Jubel, wie bei dem kleinen Mädchen von Prinz William und seiner Frau Kate gab es selten. Die Untertanen waren dann auch ziemlich aus dem Häuschen. Die Farbe Rosa dominierte am Wochenende in London. Die Tower Bridge wurde nachts feierlich in helles Rot getaucht. Schon am Samstag kannte die Freude unter den Dutzenden Royalisten vor dem Krankenhaus keine Grenzen. "It`s a girl, it's a girl, it's a girl", sangen sie begeistert. In der Tat: Ein Mädchen, wie es sich viele Landsleute des royalen Paares und auch Großvater und Thronfolger Prinz Charles (66) gewünscht hatten.

Aus aller Welt trudelten am Samstag Glückwünsche an die königliche Familie ein. Die britischen Politiker nutzten die Gelegenheit, vor der Parlamentswahl am 7. Mai ihren Patriotismus zum Ausdruck zu bringen. „Das ganze Land wünscht ihr alles Gute", schrieb Premierminister David Cameron auf Twitter. Bei den britischen Buchmachern gehen nun die Wetten zum Vornamen der Prinzessin ein: Besonders hoch im Kurs stehen Alice, Charlotte und Olivia.

Nicht zuletzt ist auch der britische Handel vom royalen Nachwuchs entzückt: Bis zu 150 Millionen Pfund könnte der jüngste Spross der Königsfamilie in die Kassen spülen, glaubt Joshua Bamfield, Direktor des Zentrums für Einzelhandsforschung. Der Royal Collection Trust hatte bereits vor der Geburt des Kindes angekündigt, ein offizielles Sortiment von Baby-Souvenirs anzubieten, das von Tassen bis zu Stofftieren reichen werde. Auch der enorme Erfolg der Modegeschäfte, deren Kleider und Schuhe Mama Kate oder deren Erstgeborener George tragen, zeigt, dass die Briten sich am Geschmack ihrer Royals orientieren.