24.03.15

Rapex meldet Rekordzahlen

Im vergangenen Jahr sind in der EU fast 2.500 besonders oft für Kinder gefährliche Produkte aus dem Verkehr gezogen worden.

Wimpern, die sich leicht von Puppen lösen, bergen eine nicht zu unterschätzende Erstickungsgefahr.

Wimpern, die sich leicht von Puppen lösen, bergen eine nicht zu unterschätzende Erstickungsgefahr.

 

Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte, erhielt das europäische Schnellwarnsystem RAPEX 2.435 Mitteilungen, was einen erneuten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Rund 64 Prozent der gefährlichen Waren stammen ebenfalls wie im Vorjahr aus China.

Die Gefahren der gemeldeten Produkte gehe vor allem von Spielzeug, Textilien, Kleidern und Modeartikeln aus, so die Kommission. Zu den häufigsten Risiken gehören beispielsweise Erstickungs- und Verletzungsgefahr sowie chemische Gifte.

Deutschland meldete 390 Produkte als gesundheitsschädlich. Dies bedeutet, dass die Waren hier als bedenklich eingestuft wurden - nicht, dass sie zwangsläufig auch aus deutschen Betrieben stammen. Über das Warnsystem Rapex informieren die Behörden andere Länder, so dass diese rasch Gegenmaßnahmen wie Einfuhrverbote und Rückrufe einleiten können.